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Willi
Unser Willi ist gestorben....
Wir sind dankbar für die Zeit, die er mit uns verbringen durfte.
Er wurde an einer Autobahnraststätte angebunden von seinem Vorbesitzer gefunden. Er nahm ihn mit. Als sich die Familie trennte, kam Willi dann an einem Freitagabend vor ungefähr 7Jahren zu uns. Da war er ungefähr 8 Jahre alt. Er fühlte sich sofort wohl bei uns, lief vom ersten Tag an ohne Leine und folgte mir immer auf Schritt und Tritt, aus Angst, mich aus den Augen zu verlieren.
Er war wachsam und herzensgut. Wenn es klingelte, bellte er kurz. Die Kinder waren sein ein und alles. Wenn ihnen ein Fremder zu nahe kam, als sie noch kleiner waren, dann erkannte selbst ich ihn nicht wieder (zugebissen hat er nie, nur knurren, springen und schnappen –man hatte das Gefühl, er machte das alles auf einmal-). Blieben Fremde auf Abstand zu den Kindern war alles ok, nur zu Nahe kommen oder anfassen ging nicht.
Willi überstand im Laufe der Jahre viele Krankheiten. Er hatte Herzhusten und Wasser in der Lunge, als wir ihn bekamen. Als wir diese Hürde genommen hatten, ging es ca. 3 Jahre gut. Dann bekam er Probleme mit der Leber. Er vertrug die Konservierungsstoffe im Hundefutter nicht mehr. Wir stellten seine komplette Ernährung um auf selber gekochte Schonkost – was ihm geschmacklich sehr entgegen kam -. Nach ungefähr einem Jahr hatte er sich soweit erholt, dass er nach und nach wieder „normales“ Hundefutter bekommen konnte. Aber er bekam bis zuletzt immer noch 1-2x wöchentlich sein selber gekochtes „Spezialessen“.
Seit ungefähr eineinhalb Jahren machte ihm das Laufen Probleme. Er konnte nicht mehr richtig spazieren gehen und Treppen laufen ging gar nicht mehr. Also drehte er seine täglichen Runden durch den Garten oder auch schon mal ein Stück die Straße rauf und ließ sich die Treppen rauf und runter tragen. Manchmal nahmen wir ihn mit Rasco zusammen auf einen größeren Spaziergang. Er lief dann solange er konnte (ca. 10 Minuten je nach Tagesform), wir trugen ihn dann den Rest des Weges.
Am Samstagmorgen -Rascos erstem Geburtstag- ist er noch im Garten herum gelaufen. Mittags ging es ihm plötzlich schlechter, er blieb nur im Körbchen und konnte nur schwer aufstehen. Nachmittags als wir Rascos „Frikadellen-Geburtstagskuchen“ verteilten (eins von Willi’s Lieblingsgerichten), mochte er davon zuerst nichts fressen. Ich habe den gebackenen Fleischteig ganz fein zerdrückt, damit er ihn von meiner Hand auflecken konnte. Wasser bekam er in einer kleinen Schüssel vorgehalten, damit er trinken konnte. Samstagabend konnte er dann gar nicht mehr alleine aufstehen. Wir haben ihn zuerst den Abend über getragen und auf dem Arm gehalten. Dann haben wir ihm ein gemütliches Nachtlager mit kuscheligen Decken im Wohnzimmer gemacht, weil er nicht in seinem Körbchen bleiben wollte. Nachts bin ich zu ihm gegangen, um nach ihm zu schauen, weil ich dachte, im Schlafzimmer ist es zu kalt für ihn.
Sonntagmorgen fing er gegen halb 7 Uhr an zu jaulen. Ich nahm in hoch, er war still. Ich wickelte ihn in frische Decken und wiegte ihn - abwechselnd mit meiner großen Tochter - bis kurz vor 10 im Arm. Dann haben wir den Tierarzt angerufen. Er sagte, wir sollen sofort vorbeikommen. Als er Willi sah, schüttelte er nur noch den Kopf und sagte zu meiner Tochter: Mandy, du hast ihn so oft wieder aufgepäppelt, aber jetzt geht es nicht mehr.....
Er ist friedlich in Mandys Armen eingeschlafen.
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Woody
Woody ...
Du warst der beste Hund, den man sich vorstellen kann.
Danke für deine Treue, für deine Liebe, für deinen
einzigartigen Sturkopf ;)
"Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern
eines.
Deine Jo, deine Mama, dein Andi, dein Chris
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